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Mitten in der Saison Rot-weiß-rote Ski-Dame macht mit 23 Jahren Schluss

„Während der letzten Reha-Phase habe ich gemerkt, dass ich körperlich nicht mehr das höchste Niveau erreiche, das nötig ist, um vorne mitmischen zu können“, erklärte Kappaurer ihren Rücktritt. Trotz der Probleme feierte sie 2014 den Junioren-WM-Titel in der Super-Kombination und wurde dreifache österreichische Meisterin im Riesenslalom. Elisabeth Kappaurer ist ein echtes Ausnahmetalent im alpinen Skisport.

Es ist ein Karriereende, welches nicht gänzlich überraschend kommt. Skifahren war schließlich immer meine große Leidenschaft und wird es elisabeth-kappaurer.at auch immer bleiben“, wird Kappaurer in einer Medienmitteilung des ÖSV zitiert. Einen herben Rückschlag erlitt Kappaurer im August 2019. Beim Training in Argentinien zog sich die Österreicherin rechts einen Schien- und Wadenbeinbruch zu und auch das linke Bein wurde in Mitleidenschaft gezogen. Die Vorarlbergerin Elisabeth Kappaurer durfte sich beim Weltcup-Riesentorlauf in Sestriere am Samstag ein bisschen als Siegerin fühlen.

Europacup

Nach all den Verletzungen habe ich immer wieder versucht, mich zurückzukämpfen, und das ist mir größtenteils auch gelungen“, so Kappaurer in einer Aussendung des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV). Vor zehn Jahren gab Elisabeth Kappaurer ihr Debüt im Weltcup. Nun beendet die Österreicherin ihre Karriere – mit einem emotionalen Statement. Der Steirer Jakob Wagenhofer, 22, hat mit seinem Rennrad den höchsten Berg der Welt bezwungen. Das will die 30-Jährige aus Bezau im Bregenzerwald auch nach ihrem bislang letzten Eingriff Anfang des Jahres nicht. Allerdings setzen „Lisi“ die Schmerzen doch ordentlich zu und darum hat sie aktuell nur einen großen Wunsch.

Sturz im Training! ÖSV-Star muss operiert werden

  • Am Montag hat sich die Befürchtung bestätigt, dass die 29-Jährige einen Knochenbruch erlitten hat.
  • „Ich habe mir viel Zeit gelassen, bin mit der Entscheidung aber happy.
  • Die in ihrer Skikarriere von zahlreichen Verletzungen zurückgeworfene Vorarlbergerin meldete sich mit Rang 14 als beste Österreicherin zurück.
  • Nach dem schlimmen Schienbeinbruch von Nina Ortlieb, der ihr vorzeitiges Saisonende bedeutete, erwischte es am Sonntag auch Speed-Kollegin Elisabeth Kappaurer.

Platz elf in der alpinen Kombination von Crans Montana im Februar 2017 steht als bestes Resultat zu Buche. Im RTL wurde Kappaurer vor genau fünf Jahren in Lienz Zwölfte. Der alpine Skirennsport ist attraktiv, sorgt Jahr für Jahr über Monate hinweg für Spannung, löst Emotionen aus und ist – entschuldigen Sie den Ausdruck – einfach geil.

Ski-Ass verkündet Saisonaus

Es haben da mehrere Dinge zusammengespielt.“ Dass sie vom ÖSV keine Startplätze mehr für Europacuprennen bekommt, erfuhr sie allerdings erst, als ihr Entschluss bereits feststand. Die Vorarlbergerin wurde vor zehn Jahren Kombinations-Juniorenweltmeisterin. Im Weltcup scheint ihr das Verletzungspech an den Fersen zu kleben. Dabei stößt auch die zuletzt verletzte Elisabeth Kappaurer zum Team dazu. Die 30-Jährige hatte sich vor dem Saisonstart in Sölden eine Korpelverletzung zugezogen, eine Arthroskopie vornehmen lassen müssen. Nach dem schlimmen Schienbeinbruch von Nina Ortlieb, der ihr vorzeitiges Saisonende bedeutete, erwischte es am Sonntag auch Speed-Kollegin Elisabeth Kappaurer.

Nach einem Blitzcomeback in Killington, bei dem sie die Qualifikation verpasste, verlor sie ihren Startplatz im ÖSV-Team. Eine weitere Operation im Jänner 2025 brachte keine Wende. In den vergangenen Wochen war der Alltag der Vorarlbergerin von Unsicherheiten geprägt. „In den letzten Wochen war es jeden Tag ungewiss, wie mein Knie auf das Training auf und abseits der Piste reagieren würde. Ein qualitativ gutes Training ist einfach nicht möglich, wenn man nicht schmerzfrei ist“, erklärte Kappaurer dem Schweizer Blick. Diese Unsicherheiten machten es der Skirennläuferin unmöglich, sich optimal auf die Wettkämpfe im Skiweltcup vorzubereiten.

Wintersport: Ski-Alpin-Profi Elisabeth Kappaurer beendet Karriere

In ihrer Karriere wurde die Vorarlbergerin mehrfach von schweren Verletzungen zurückgeworfen. Im Jahr 2019 erlitt sie beim Training im argentinischen Ushuaia einen Schien- und Wadenbeinbruch, wodurch sie drei Jahre lang kein Rennen bestritt. Kappaurer wurde bereits in der Klinik Hochrum operiert, sie wird nun mehrere Monate pausieren. Ein qualitativ gutes Training ist einfach nicht möglich, wenn man nicht schmerzfrei ist“, sagte die 30-Jährige. Bei einem Spitzensportler geht es um so viel mehr als nur um den Sport an sich.

ÖSV-Ass vor Comeback nach Verletzungspause

Während der letzten Rehaphase erkannte sie, "dass ich körperlich nicht mehr das höchste Niveau erreiche, das nötig ist, um vorne mitmischen zu können." Die schweren Pistenverhältnisse im Piemont waren zwar keine Hilfe, aber auch kein Hindernis. Mir hat es getaugt, es war schwer, aber jetzt kann ich umso mehr strahlen.“ Ein gutes halbes Dutzend Mal stand die Vorarlbergerin bisher im Weltcup in den Top 15.

Perfekte Bedingungen für die rot-weiß-roten Ski-Asse, um sich auf die antstehende WM-Saison vorzubereiten. So auch die Vorarlbergerin Elisabeth Kappaurer, die dieser Tage ein ganz spezielles Jubiläum „feierte“. Schon 2017 und 2018 gewann die Vorarlbergin den RTL im Rahmen der österreichischen Meisterschaften. Eisige Pisten, Top-Speed – und der schmale Grat zwischen Triumph und Sturz.

Kappaurer debütierte vor zehn Jahren im Weltcup und fuhr in 47 Rennen 10 Mal unter die besten 15. Die alpine Technik-Spezialistin Elisabeth Kappaurer hat am Freitag ihren Rücktritt vom aktiven Ski-Leistungssport bekanntgegeben. Für die kommende Saison (15/16) nehme ich mir vor, im Europacup in den technischen Disziplinen an die Spitze anzuschließen und so einen fixen Startplatz im Weltcup sicherzustellen. Der Vorarlberger Skiverband ist im nächsten Winter mit 27 Sportlern in den verschiedenen ÖSV-Kader vertreten. „Um im Weltcup wieder mit den Besten mithalten zu können, ist körperliche Fitness eine Grundvoraussetzung, die derzeit einfach nicht mehr gegeben war. Auch wenn dieser Schritt wieder eine längere Reha-Phase bedeutet, bin ich erleichtert, mich für diesen Weg entschieden zu haben“, so Kappaurer.

ÖSV-Dame gibt nach drei Jahren Weltcup-Comeback

Am Donnerstag zog sie in Sölden die ersten Schwünge nach ihrer langen Leidenszeit. "Es war der perfekte Tag und einfach nur voll cool. Es hat alles problemlos funktioniert", so Kappaurer. Bruch des rechten Schien- und Wadenbeins sowie den linken Schienbeinkopfs lautete damals die niederschmetternde Diagnose.

Deshalb ist es nun an der Zeit, auf die Signale meines Körpers zu hören und ein neues Kapitel in meinem Leben aufzuschlagen,“ erklärt Elisabeth Kappaurer. Die Italienerin setzte sich in ihrem Heimrennen 0,11 Sekunden vor der schwedischen Olympiasiegerin Sara Hector durch. Dritte wurde die Halbzeitführende Petra Vlhova aus der Slowakei (+0,40). Die Österreicherinnen blieben weit hinter den Erwartungen zurück, lediglich Elisabeth Kappaurer zeigte nach schweren Verletzungen mit dem 14. Die Vorarlbergerin hatte sich mit Startnummer 46 als 28.

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